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Allgemein, Artist of the Month, recordJet | von Angela Peltner | 1. April 2026

Unser Artist of the Month im Monat April ist: Charlotte Colace

Charlotte Colace – Soul aus Berlin, French-Cuban Roots und eine Stimme, die dich erwischt


Unseren Artist of the Month im Monat April ist die unglaubliche Charlotte Colace. Und die muss man in Berlin eigentlich nicht lange suchen – man muss nur einmal in einem Club stehen, in dem sie einen Auftritt hat. Denn Charlotte hat diese Art Bühnenpräsenz, bei der sofort klar ist: Das hier ist nicht „nett“, das ist echt. Warm, kraftvoll, verletzlich – und gleichzeitig voller Groove. Ihre Stimme ist präzise und funktioniert wie ein Instrument und ja, sie trifft damit immer die richtigen Töne.

Charlotte ist eine unabhängige Berlin-based Soul/Neo-Soul-Artist mit französisch-kubanischen Wurzeln. Und ja: Das hört man. In ihrer Musik steckt Vintage-Soul-Nostalgie, aber ohne Staub – eher wie ein Filmlook, der sich modern anfühlt. Dazu kommt Storytelling, das nicht geschniegelt daherkommt, sondern ehrlich. Genau das hat uns als Crew überzeugt: Charlotte baut sich gerade ihren eigenen Kosmos – konsequent, gefühlsecht und ohne Abkürzungen. Mal singt sie auf englisch, mal auf französisch. Gerne im Mix.

Herkunft und Wurzeln unseres Artist of the Month im April

Charlotte Colace ist eine kraftvolle, expressive Soulsängerin mit Wurzeln in zwei Welten: geboren in Frankreich, aufgewachsen in Kuba. Schon früh entdeckte sie ihre Leidenschaft für Musik – und als sie 2018 nach Berlin zog, fand sie schnell ihren Platz in der lebendigen Soul- und Jazzszene der Stadt. Die Zeichen zeigen stetig auf Wachstum und Erfolg. So wurde sie beispielsweise 2025 mit dem Listen to Berlin Artist Award ausgezeichnet – und zwar zu einem Zeitpunkt, als sie noch nicht mal großflächig „Streaming-Release-Katalog“ vorweisen musste. Das ist ein Statement.

Von Live-Bühnen zum eigenen Spotlight

Charlotte hat bereits Bühnen mit Artists wie Omah Lay und Nick Hakim geteilt und war außerdem als Stimme u. a. bei Sorvina, Stella & The Longos sowie im BiPoC-Chor A Song For You zu hören.
Heute bringt sie ihre Musik mit einer großen Liveband auf die Bühne – und macht daraus kein „Set“, sondern ein Erlebnis. Heißt auch: Charlotte ist nicht „gestern aufgetaucht“. Sie hat sich ihren Platz live erarbeitet – und wer sie einmal gesehen hat, versteht sofort, warum.

Debüt-EP „No Way But Through“

Im März 2026 ist ihre Debüt-EP „No Way But Through“ erschienen.

Der Titel passt: Das ist kein Projekt, das elegant um Gefühle herumkurvt. Es geht mitten rein. 8 Tracks, roh und cineastisch – eine Reise durch Liebe, Verlust und Selbstfindung. Kein „60s-Soul-Cosplay“, sondern eine Einladung, tiefer zu schauen: in Charlotte, in die Songs, in diese Zwischenräume, in denen man merkt, dass Kunst manchmal mehr sagt als ein Gespräch. Produziert wurde das Projekt mit Tremendous Aron, und die erste Single „Lose You Over Lies“ kam bereits im Januar 2026.

Warum Charlotte unser Artist of the Month ist

Weil sie genau das verkörpert, was wir an Independent-Karrieren feiern: eigener Kosmos, klare Vision, Konsequenz. Eine Qualität, die nicht nach Trend riecht, sondern nach Persönlichkeit. Ihr eigener klarer Stil statt „Hauptsache irgendwas“. Und diese seltene Mischung aus Stimme + Emotion + Haltung, die hängen bleibt.

Charlotte baut sich ihre Welt nicht über Lautstärke, sondern über Gefühl, Präsenz und eine Ästhetik, die man wiedererkennt. Und: Das Momentum ist da – auf Spotify liegt bei monatlich über 25.000 Hörer:innen.

Charlotte ist keine Background-Playlist-Künstlerin. Sie ist „bitte kurz still sein, ich will das hören“-Musik. Und das ist 2026 vielleicht das größte Kompliment.

Heute bringt Charlotte ihre Musik mit einer siebenköpfigen Liveband auf die Bühne – inklusive Trompete, Saxofon, Gitarre, Bass, Keys und Drums. Das Ergebnis ist ein intensives, groovegetriebenes Live-Erlebnis, das Soul nicht nur zitiert, sondern spürbar macht: warm, modern, emotional und voller Energie.

Quick Facts

  • Based in: Berlin
  • Sound: Soul / Neo-Soul, vintage-inspiriert mit modernem Groove
  • Roots: französisch-kubanisch
  • Award: LISTEN TO BERLIN: Artist Award (Gewinnerin)
  • Debüt-EP: No Way But Through (2026)

Mehr von Charlotte Colance auf Instagram, YouTube, TikTok und Spotity
Einmal im Monat präsentiert recordJet den Artist of the Month. Gewählt von der recordJet-Crew, wird ein recordJet-Artist prämiert, der uns besonders gut gefällt. Schaut doch mal auf unserer AotM-Playlist vorbei – dort sind alle unsere Artists of the Month der vergangenen Jahre bis heute aufgelistet.