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Artist of the Month, recordJet | von Angela Peltner | 1. Juni 2026

Unser Artist of the Month im Monat Juni ist: GINI

GINI – Eine Verbindung aus Pop, R&B, Hip-Hop und tiefgründigen Texten


Unser Artist of the Month im Juni ist die unglaubliche GINI. Wer sie verstehen will, muss nach Berlin-Spandau schauen. Hier – zwischen Vorstadt-Tristesse und dem harten Asphalt der Hauptstadt – ist sie aufgewachsen. Genau diese DNA fließt ungefiltert in ihre Musik. GINI ist keine Künstlerin der leisen Töne; sie ist die Stimme derer, die sich ihre Träume selbst erkämpfen müssen.

Die Musik wurde ihr praktisch in die Wiege gelegt: Als Tochter einer Percussionistin und eines Bassisten wuchs sie zwischen Instrumenten und Studiosounds auf. Bereits mit sechs Jahren begann sie Klavier zu spielen, mit sieben komponierte sie ihre ersten eigenen Stücke und mit zwölf produzierte sie bereits ihre eigenen Beats und Songs.

Ihre Karriere begann nicht im Labor einer Plattenfirma, sondern mit einer Gitarre und dem Mut, schon als Teenagerin bei „Dein Song“ vor einem Millionenpublikum aufzutreten. Doch statt sich verbiegen zu lassen, hat sie ihren eigenen Sound geschmiedet: einen Mix aus urbanem R&B, modernem Pop und einer Prise Hip-Hop-Edge.

Sound, Ästhetik und Meilensteine

GINIs künstlerische Welt ist ein bewusster Gegenentwurf zum Hochglanz-Pop: Musikalisch verschmelzen bei ihr melancholischer Cloud-Pop, urbaner R&B und Alternative Hip-Hop zu einem Sound, den sie oft in eine reduzierte, fast intime Ästhetik hüllt. Ihren ersten großen Aufschlag machte sie mit der EP „Wände im Viertel“, auf der sie das Gefühl der Isolation in der Großstadt thematisiert. Während ihr Solo-Track „Daddy“ ihre Basis festigte, katapultierte sie die Kollaboration „Allein“ (mit Sido und Bozza) mit knapp 7,4 Millionen Streams bei Spotify tief in die Playlists der Deutschrap-Szene.

Mit aktuell ungefähr 35.000 monatlichen Hörer:innen und etwa 4.500 Follower:innen auf Spotify und etwa 6.600 Follower:innen bei Instagram bleibt sie dabei eine Künstlerin, die lieber durch Tiefe als durch künstlich aufgepumpte Reichweite überzeugt.

“Daddy“ – Ein Song zwischen Schmerz und Stärke

Besonders persönlich wird GINI mit ihrem Song „Daddy“, den sie das erste Mal als Kind während der Trennung ihrer Eltern geschrieben hat. Jahre später schrieb sie den Song nochmal neu. Darin verarbeitet sie die Beziehung zu ihrem Vater und spricht offen über emotionale Distanz, Verletzlichkeit und den Wunsch nach Verständnis. Statt die Geschichte zu beschönigen, zeigt sie rohe Ehrlichkeit – genau das macht den Track so intensiv und nahbar. „Daddy“ ist kein klassischer Popsong, sondern ein emotionales Statement über Familie, Erwartungen und das Erwachsenwerden. Mit ihrer direkten Sprache und der atmosphärischen Produktion schafft GINI einen Song, der unter die Haut geht und vielen Menschen aus der Seele spricht.

Mehr als eine Newcomerin

GINI festigt ihre Präsenz aktuell vor allem durch eine gezielte Platzierung in kuratierten Streaming-Playlists wie „Deutschpop“ auf Amazon Music sowie verschiedenen Newcomer:innen- und Singer-Songwriter:innen-Listen auf Spotify.

Mit rund 35.000 monatlichen Hörer:innen auf Spotify nutzt sie diese digitale Reichweite, um den Boden für ihr erstes selbst produziertes Album zu bereiten, an dem sie derzeit intensiv arbeitet. Ihr Fokus liegt dabei auf künstlerischer Unabhängigkeit und einem ehrlichen, intimen Sound, den sie parallel in exklusiven Live-Formaten wie „unreleased.berlin“ erprobt, um ihre Social-Media-Community langfristig an ihre neue musikalische Identität zu binden.

Quick Facts

  • Based in: Berlin
  • Sound: Urban R&B, moderner Pop & Hip-Hop-Elemente
  • Debüt-EP: Error im Brain (2019) , Wände im Viertel (2023)

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Mehr von GINI auf Instagram, YouTube, TikTok und Spotity. Einmal im Monat präsentiert recordJet den Artist of the Month. Gewählt von der recordJet-Crew, wird ein recordJet-Artist prämiert, der uns besonders gut gefällt. Schaut doch mal auf unserer AotM-Playlist vorbei – dort sind alle unsere Artists of the Month der vergangenen Jahre bis heute aufgelistet.